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Kautionsbürgschaft

"Danke für den Vertrag – als Kaution sind drei Netto-Kaltmieten fällig" sprach der Vermieter. Und unsereins denkt: "das sind ja über 2000 EUR!" Richtig ist, dass Mieter beim Abschluss eines Mietvertrags oftmals tief in die Tasche greifen müssen und eine Sicherheit aufbringen müssen. Die Alternative ist eine Kautionsbürgschaft: Sie ersetzt bisher gängige Mietkautionen wie Sparbuch oder Barkaution.

Das Prinzip der Kautionsbürgschaft (auch Mietbürgschaft oder Mietkautionsbürgschaft genannt) ist recht simpel: Anstatt dem Vermieter eine Kaution eine Kaution zu zahlen, bekommt er eine Bürgschaft als Sicherheit. Der Mieter zahlt Gebühren an einen Bürgen. Es haben sich verschiedene auf Kautionsbürgschaften spezialisierte Unternehmen etabliert, wie kautionsfrei.de oder Eurokaution. Vorteil: Geld, welches insbesondere zum Umzug und für die Einrichtung der neuen Wohnung benötigt wird, muss nicht in die Kaution fließen.

Weiterer Vorteil: Der alte Vermieter kann sich mit der Rückzahlung der Kaution drei bis sechs Monate Zeit lassen. Für Mieter kann das für diesen Zeitraum bedeuten die doppelte Kaution aufbringen zu müssen. Auch hier kann eine Kautionsbürgschaft sinnvoll eingesetzt werden:  Z.B. bis zur Auszahlung der bisherigen Kaution kann man auf eine Kautionsbürgschaft zurückgreifen und wenn das Geld vom alten Vermieter zurück gekommen ist dem neuen Vermieter eine Barkaution anbieten.

Übrigens, die Vorlage einer Urkunde übe reine Mietkautionsbürgschaft kann gegenüber dem zukünftigen Vermieter Vorteile bringen: Denn die Urkunde ist ein Ziechen dafür, dass eine Überprüfung der Schufa-Daten bereits stattgefunden hat.

Sollten nach dem Auszug des Mieters Schäden auszugleichen sein, z.B. für eine verwüstete Wohnung, übernimmt die Versicherungsgesellschaft bzw. der Kautionsbürge die Kosten. Allerdings fordern die Versicherungen die an Vermieter ausgezahlten Beträge zurück.

Kaution zurück statt Kredit

Neuer Trend: Anstatt einen Kleinkredit aufzunehmen, holt man sich einfach seine eigene Kaution zurück und ersetzt sie durch eine Mietbürgschaft. Vorteil: Man kann sein eigenes Geld ausgeben. Und: Je nach Angebot der Banken können die Gebühren für die Kautionsbürgschaft deutlich günstiger sein als der Betrag der für Zinsen und Tilgung des Kredits investiert werden muss.

 

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Bearbeitet am Mittwoch, den 16. März 2011 um 13:13 Uhr
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